Die Frage, die ich in dieser Woche zu beantworten suche, lautet: Wie sollte ein Lehrer mit Socialmedia wie Facebook, Twitter, google+ etc. umgehen.

Hierzu würde ich 2 Ebenen unterscheiden. Ersten der Lehrer als Privatperson. Diesen kann und sollte nicht die Nutzung von Socialmediaplattformen untersagt werden und er ist nach Massgabe des gesunden Menschenverstandes für den Betrieb und die Pflege möglicher bestehender Accounts selbstverantwortlich. Zweitens ist seine Rolle als Lehrer zu betrachten. Hier unterliegt er einer Reihe von datenschutzrechtlichen Bestimmungen, die z.B. die Weitergabe von personenbezogenen Daten, Noten etc. verbietet. Allerdings schließen diese nicht per se eine Kommunikation zwischen Lehrer und Schüler mittels Socialmediaplattformen aus. Hierbei muss der Lehrer, aber meiner Meinung nach, schon um die Autorität als Lehrperson zu wahren, klar zwischem privaten und beruflichen Angelegenheiten trennen. Daher würde sich zumindestens das Anlegen eines Zweitprofils anbieten bzw. sogar zwingend sein. Ebenfalls sollte die grundsätzliche Freiwilligkeit zur Teilnahme sowohl der Schüler als auch der Lehrpersonen gewahrt werden.

Vorteile einer solchen Kommunikation sehe ich in der besseren Betreuung von Schülern, auch über den Klassenraum hinaus und auch um Kleinigkeiten einmal schnell abklären zu können :).

Nachteile sehe ich in der Gefahr einer schwindenden Distanz zwischen Lehrer und Schüler einerseits und andererseits in der potenziellen Gefahr, dass sowohl für den Lehrer aber auch für den Schüler der Rückzug ins Private erschwert wird.

 

P.S: Hier noch ein kleiner Link für Schüler zum Umgang mit dem Urheberrecht im Internet (erstellt von Alex H, Jan Sandow, Daniel Wilken).

http://wiki.zum.de/Handreichung_zum_Urheberrecht_im_Netz_f%C3%BCr_Sch%C3%BCler_-_aus_dem_Seminar_der_TU_Dresden_%22Philosophieren_mit_dem_Internet%22

 

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